Es geht wieder los … :)

Hallo liebe Blogfreunde,

sind wir froh, dass wir es noch rechtzeitig vor unserer nächsten Reise geschafft haben, die Datenschutzerklärung und das Impressum den neuen Richtlinien der DSGVO anzupassen.
Sicher haben einige von euch mal bei uns „vorbeigeschaut“ und sich gewundert, dass unser Blog sich nicht öffnen ließ. Sorry, aber uns ist schlichtweg beim arbeiten an diesem Thema die Zeit davon gelaufen und so mussten wir zum Stichtag 25. Mai den Blog vorsichtshalber vom Netz nehmen.

Aber wir wollten es nicht so machen, wie viele andere, die den Blog aus lauter Verzweiflung geschlossen haben. Nein, wir haben uns unter geduldiger, anspornender und beratender Hilfe von Alexander durch Datenschutzverordnungen und Gesetzestexte gewurschtelt und – wir haben es geschafft! Wir sind rechtzeitig zu unserer Reise wieder online!

Künftig müssen wir nach den neuen Datenschutz-Richtlinien noch mehr Vorsicht bei Fotos walten lassen als bisher. Das bedeutet eine gewisse Einschränkung, da nicht mehr nur Menschen im Fokus dieses Schutzes stehen, die ja auch bei uns bereits seit jeher Schutz genossen haben, sondern auch Gebäude. Und da ist für uns das große Problem: nämlich herauszufinden, ob das Bauwerk, das wir fotografiert haben im Blog veröffentlicht werden darf oder nicht. Damit müssen wir uns ab jetzt intensiver beschäftigen, damit wir euch soviel wie möglich zeigen können, uns aber keinesfalls in rechtlich unsicherem Terrain bewegen. Sollte jemand der Leser Tipps zu diesem Thema haben – her damit!

Unser Hauptaugenmerk liegt aber jetzt auf der Planung unserer diesjährigen Reise. Wir fliegen nach Tadschikistan und Usbekistan. In Tadschikistan werden wir ein 7-tägiges Trekking mit Zelt machen – im Fan-Gebirge mit seinen vielen türkisfarbenen Seen, samt mehreren Pass-Überquerungen und vielen Blicken auf die 5’er um uns herum. Die Städte Duschanbe und Pendschikent werden wir vorher, bzw. nachher besichtigen und sind schon mächtig gespannt auf die Menschen und die Kultur in diesem noch auf dem Weg zum Tourismus befindlichen Land. Der Name Duschanbe heißt wörtlich übersetzt „Zweiter Tag nach Samstag“, also Montag. Offensichtlich eine blumige Sprache, ähnlich wie Russich. Vielleicht kommt es ja aus dem Russischen. In Usbekistan werden wir kulturell unterwegs sein. Wir kommen nach Samarkand, mit seinem weltberühmten Registan (das heißt ganz einfach ‚Platz’) und nach Buchara, der 2300 Jahre alten Stadt, die bereits als Weltkulturerbe geschützt wird.

Nachdem viele verschiedene, auch wechselnde Religionen in diesen Ländern in den vergangenen Jahrhunderten in Frieden gemeinsam Platz fanden und dann die russische Herrschaft alle, besonders den Islam, zurückgedrängt hatte, ist laut unserem Reiseführer der Islam wieder mehr und mehr in diesen Ländern präsent. Und ja, Tadschikistan ist Grenzland von Afghanistan.
Wir werden uns unvoreingenommen und mit Achtsamkeit und Vorsicht, aber auch dem uns eigenen Grundvertrauen in den Menschen an sich auf diese Reise begeben. Und wir freuen uns auf das Kennenlernen einer uns noch relativ fremden Kultur.

Wir sind nun seit einiger Zeit am Trainieren und haben heute mal unsere Ausrüstung kontrolliert. Die Schlafmatratzen und die Schlafsäcke sind noch prima in Schuss. Sie begleiten uns auf unserer bereits dritten Trekking-Reise.

So, für heute beschließe ich mal unsere Ausführungen. Natürlich wissen wir noch nicht, wie es unterwegs mit WLAN aussieht. Zumindest eines ist sicher: die ersten 9 Tage sind wir absolut unerreichbar, nämlich in der von jeglicher Zivilisation abgeschnittenen Bergwelt des Fan-Gebirges. Aber vielleicht gelingt es uns ja, kurz unsere Ankunft in Duschanbe zu schildern …

Wir machen uns jetzt an die letzten Vorbereitungen und haben in den nächsten Wochen noch ein paar Trainings-Wanderungen auf dem Neckarsteig dem Programm.

Wir sagen erst mal bis bald und grüßen euch in heller Vorfreude,

eure Weltenbummler Barbara & Paul

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Schon ist die Kulturwoche Kreta zu Ende

Hallo und zum letzten Mal Kalimera, liebe Blogfreunde,

den letzten Tag haben wir uns zur eigenen Gestaltung vorbehalten. Die Sonne scheint und wir machen uns zu Fuß auf den Weg nach Heraklion. Die ca. 7 km sind gleichzeitig ein herrlicher Marsch am Meer entlang und eine gute sportliche Einheit. In der Stadt setzen wir uns in ein Lokal am Löwenbrunnen und schauen dem samstäglichen Treiben zu. Nichts interessanteres als Menschen – wie überall auf der Welt.

Auf dem Rückweg ziehen wir die Schuhe aus und krempeln die Hosen hoch und genießen den Lauf durchs Wasser am Meer entlang zurück zum Hotel.

Den Tag, und damit die ganze Reise, beenden wir auf einer Liege mit ein wenig  „Sonne tanken“ für zu Hause – bei dem wunderschönen Geräusch der ständig sich überschlagenden Wellen des lybischen Meeres.

Wir grüßen euch ganz herzliche, schön, dass ihr wieder dabei wart!

Eure Weltenbummler,

Barbara und Paul

 

 

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Stadt Heraklion und ein Frauenkloster in Kera


Kalimera, liebe Blogfreunde,

heute möchten wir euch ein paar Eindrücke der Hauptstadt Kretas vermitteln. In willkürlicher Reihenfolge hier zum Beispiel die imposante venezianische Hafen-Festung, die St. Minas Kathedrale, die Kirche Agios Titos und der venezianische Löwenbrunnen, ein zentraler Platz und beliebter Treffpunkt, nicht nur der Jugend. Auch die Besichtigung eines Frauenklosters ist im Programm, es befindet sich in Kera und wurde an einem traumhaft schönen Platz an den Hängen des Dikti-Gebirges erbaut, ist noch immer von 7 Nonnen bewohnt.

Unsere Bus-Tour durch die phantastische Bergwelt hinauf auf die Lassithi-Hochebene war sehr eindrucksvoll und interessant, allein schon, wie die Menschen diese bewirtschaften – und früher bewirtschaftet haben. Dort stehen an exponierter Stelle noch vier Getreide-Windmühlen mit verschiedenen Funktionen. Eine zum Beispiel fix justiert, andere konnten flexibel genutzt werden. Und wir haben noch gelernt, dass diese Windmühlentechnik nicht die Holländer erfunden haben, sondern bereits vor vielen Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden in China seinen Ursprung fand.

Etwas ganz Besonderes erwartete uns jedoch im kleinen Gebirgsdörfchen Krasi. Dort steht eine imposante, ca. 2000 Jahre alte Platane. Unglaublich! Aber seht selbst:

Das war mal wieder ein kleiner Einblick auf unsere abwechslungsreiche Kreta-Reise.

Es grüßen herzlich eure Weltenbummler,

Barbara & Paul

 

 

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